Mit Rad und Schiff 2014



Unsere Rad -und Schiffsreise mit der Luxusjacht Miro beginnt!
   Wir haben  relatives Glück mit dem Wetter.
  Wir starteten in Maastricht in einem kleinen Jachthafen.
Einweisung an Deck und in unserer Kabine. Die Räder wurden zugeteilt.
Für meine „Zwergengröße“ gab es nur XS!
Alles 11 Gang E- Bikes.30 KG schwer.(ich konnte gerade über den Lenker schauen. kein Witz)
 


Im Mittelpunkt steht Mart!
Er ist unser Skipper,Techniker, Tourengide, Zimmermädchen und Breakfast -Maker.
Miss Elli , die Schiffseignerin war auch arbeitend an Bord. Hier bekommen wir gerade viel Input für den ersten Tag, an dem wir noch mit dem Schiff nach Lüttich (Liege)
(Belgien) fuhren. Erklärung der E-Bikes inbegriffen.

Die Altstadt Lüttichs liegt auf dem Hügel und ist sehr sehenswert. Auf dem Foto die Neustadt. Zusammenfassende Aussage von Mart über Lüttich:“Ein Haufen Scheiße mit einer Perle drauf.” Der Bahnhof, und genau den haben wir nicht gesehen. Aber das Internet macht es möglich. Er ist gigantisch!

Am nächsten Morgen sind wir auf den traditionellen Markt „La Batte“ am anderen Ufer der Maas gegangen. Hier gab es alles! Vom Trödel über Käse und Socken bis hin zu lebendem Fedevieh. Das muss man gesehen haben.

 

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So, Markt erkundet, es gibt kein Halten mehr, als wir zurück kommen stehen die Räder schon an Land. Gibt es Probleme? Nein, außer bei mir. Ich bekomme noch einen andern Sattel und der Lenker wird verstellt. Hilft das? Na, ja, wir werden das Ross schon irgendwie gelenkt bekommen.
Frage von Mart:“Karin, wie steigst du  auf das Rad?“ Links aufsteigen anschieben und durchsteigen.Ok, Mart, morgen vielleicht!“
Ich bin ein Mountenbiker, besaß nie ein anderes Rad, aber jetzt muss ich los, sonst schaffen wir die Tagestour nicht.

Wir verlassen den Kopf schüttelnden
Skipper, der uns noch nachruft:“Ich habe euch im Blick,denn ihr radelt am Fluss entlang.“ Stimmt, er fährt ja mit der Miro direkt zum Endpunkt.
Wir radeln von Lüttich nach Angleur, Voeren, Eijsden, bis nach Kanne ca.42Km. Bei uns waren es etwas mehr Km, da wir uns verfahren hatten und erst auf nachfragen den Weg fanden. Richtig nass sind wir auch geworden. Egal! Nach Dusche und Kaffee  suchten wir in Kanne unser Hotel, das Limburgia, wo wir nach Ende der Tour
noch das Wochenende verbringen wollen. Abends gab es im Restaurant t` Heukske
zur Belohnung leckere Muscheln. Und gut geschlafen haben wir keine Frage.
 

Von Kanne-Lanaken-Maasmecheln 50 Km und der Rest per Schiff nach Bree
Das Wetter ist so wechselhaft, aber wir haben es geschafft trocken in Maasmecheln anzukommen. Die Miro ankert sozusagen vor einem Outlet. Dorthin schlendern wir nach einer Dusche zum Essen. Outlet!? Wir wollen doch nur essen und keine Klamotten kaufen! Der Italiener war nach Umschau die einzige Alternative zur Würstelbude. Dann gibt es heute mal Pizza, aber leider auch Techno Musik. Was ein hungriger Mensch alles aushält!!
Später schipperte Mart uns nach Bree und als später alle am großen Tisch versammelt waren wurde es noch ein netter Abend.

Bree-Achel-Weert 50 Km und nach Stevensweert per Schiff
Heute geht die Fahrt durch den Nationalpark Hoge Kempen. Wir radeln durch Wälder und Landdünen. Mysteriöse Moorlandschaften liegen auch an unserem Weg. Die Benediktiner Abtei Achel nutzten wir zur Kaffeepause. Ja, Leute heute sollten wir uns etwas sputen, der Skipper muss pünktlich um15°°Uhr starten, damit wir rechtzeitig an der zu befahrenden Sluis (Schleuse) sind. Diese wird dann wegen Wartungsarbeiten geschlossen! -  That´s live! Als wir in der Schleuse sind regnet es in Strömen und fast sieht es so aus, als ob wir hier die Nacht verbringen müssten. Nach bangen Minuten geht es weiter und wir ankern vor den Toren von Stevensweert ein sternförmig angelegtes Dörfchen mit Kopfsteinpflaster und vielen schmucken Häusern. Auch einige Teile der alten Wehranlage wurden wieder restauriert. Nach dem Essen machen wir noch einen Rundgang und erleben den Sonnenuntergang.-Schön-!

Rundtour - Thorn bis Thorn
Heute morgen fahren wir während des Frühstücks über die Seeenplatte nach Thorn von dort gibt es eine Rundtour und hier wird auch übernachtet. Thorn wird die weiße Stadt genannt weil fast alle Häuser weiß getüncht sind. Was der Grund dafür ist erfahren wir bei der morgendlichen Tour Besprechung am Tisch im Salon. Der „Maashof grote Hegge“ liegt gegenüber unserer Anlegestelle. Das Seengebiet wurde vor 25 Jahren fast ausschließlich von den Nordrhein-Westfalen genutzt, da es als Naherholungsraum für sie schnell zu erreichen ist.
Heute sind wir wieder in den Niederlanden unterwegs, an der nicht ganz so komfortablen Beschilderung zu erkennen. Es ist im Laufe des Tages relativ warm geworden, aber die dunklen Quellwolken begleiten uns ständig. Wir haben zwar an der grote Hompeche Molen unser Vesperbrot gegessen, was uns nicht hindert in Wesem in der „Gasterie de Kneip“ noch eine Suppe zu löffeln. Erwin entscheidet sich für ein fit und schlank Brotje.

Thorn- Born –Maastricht ca.40Km
Nach dem Frühstück fahren wir zum Berghaven Born. Wir fühlen uns heimatlich!? Unser Dorf Born liegt im Taunus hinter dem Berg! Es ist heute etwas frisch und als es endlich los gehen kann, fallen die ersten Tropfen. Nein, wir steigen nicht noch mal ab. Erst unter einer Brücke wird die Regenjacke zum Einsatz kommen. So geht das, schließlich sind wir nicht aus Zucker. Der Gegenwind plus Regen bremst mich trotz elektronischer Hilfe aus. Mais und Getreidefelder kann ich gerade nicht so genießen.

Wir sind in der Provinz Limburg am Julianakanal und an der Maas unterwegs.

Hier ankert die Miro schon in Mastricht.

Wir haben uns noch etwas in der quirligen Stadt an der Maas umgeschaut.Zurück auf der Miro spürt man schon die Aufbruchsstimmung.Morgen nach dem Frühstück ist unsere Reise zu Ende.

Alle trafen sich noch mal am großen Tisch auf unserem Zuhause der letzten Tage, das war es schon, leider! Es hat uns wirklich sehr gut gefallen. Ein solch komfortables Schiff für eine Reisegruppe von 10 Personen findet sich nicht so oft.

Wir haben noch ein paar Tage zum ausruhen angehängt. Wir fahren wieder nach Belgien in das Dorf Kanne, wo wir auch während der Tour schon ankerten.
Was soll man rückblickend sagen:“Es war genauso, wie wir uns das vorgestellt hatten, es gab keine Unstimmigkeiten, viel Bewegung in der Natur, ausreichend Schlaf  und gehungert haben wir auch nicht.“ Das einzige was wir nicht gekostet haben war belgische Schokolade!
 

Unsere Kabine an Bord

Einige Fotos der Reise.
(Wechselbilder  5Sek)

Aktualisiert am 28.07.2019